Fußballverband Niederrhein e.V.
Kreis 11 - Rees - Bocholt

Kreis-Konflikt-Berater (KKB)

fair play

 

 

 

 

 

"Fußball ist mehr als ein 1:0"

Das Lebensmotto des ehemaligen DFB-Präsidenten Egidius Braun ist auch Grundlage für das soziale Handeln des Fußballs am Niederrhein.

Fußball ist weit mehr als das, was sich auf dem Platz abspielt. Der Fußball bedeutet durch seine besondere gesellschaftliche Bedeutung eine daraus erwachsene soziale Verantwortung. Die Grundsätze für einen fairen Umgang untereinander sind daher ebenso grundlegend für den Fußball am Niederrhein, wie die Dankbarkeit denen gegenüber, die ihr Herzblut in den Sport stecken. Das Ehrenamt, Antrieb und Basis für Gesellschaft und Sport, verdient für die besondere gesellschaftliche Bedeutung auch eine besondere Anerkennung.

Fair-Play, Ehrenamt - aber auch ebenso das Engagement für gewalt- und diskriminierungsfreien Sport sollen im Bereich "Soziales" auf fvn.de im Fokus stehen.

Der 2009 eingeführte Begriff der „Fußballlotsen“ wird seit dem Jahr 2014 durch „Kreis-Konflikt-Berater“ (KKB) ersetzt. Dieser KKB soll als Bindeglied zwischen den einzelnen Kreisausschüssen die Kommunikation verbessern. Denn „was die Meldung von Vorkommnissen im Zusammenhang mit Gewalt auf den Fußballplätzen– aber auch die Meldung beispielhaften Fair-Plays angeht, haben wir noch ein ordentliches Verbesserungspotential", weiß der zuständige Vize-Präsident des Fußbllverbandes Niederrhein, Jürgen Kreyer.

Um nicht nur einen Überblick zu erhalten, sondern auch um aktiv gegen Gewalt vorzugehen, sollen die Kreis-Konflikt-Berater eine größere Rolle spielen. „Dafür müssen die KKBs zum Einen mehr wahrgenommen werden, zum Anderen muss ihr Profil geschärft werden“, erklärt Kreyer und skizziert die zukünftige Aufgabenstellung für die Konflikt-Berater in den Kreisen: „Die KKB müssen Schnittstelle sein und die Informationen bündeln. Dafür müssen Kreisvorstand, Kreisfußballausschuss und Kreisschiedsrichterausschuss aktiv den Weg zum Konflikt-Berater suchen und ihn über Vorfälle – aber auch positive Beispiele – unterrichten. Der KKB muß dann selektieren welche Fälle einer besonderen Aufmerksamkeit und Handlung bedürfen und den Fall entsprechend festgelegter Vorgaben abhandeln. Kommt es zu einem rechtskräftigen Urteil durch eine Spruchkammer, soll er vor Ort mit dem betroffenen Spieler und/oder Verein ein Gespräch führen, um wiederholte Vorkommnisse auszuschließen bzw. in der Prävention entsprechende Schritte in die Wege zu leiten.“

Doch nicht nur die Gewaltprävention spielt für den FVN-Vizepräsidenten eine wichtige Rolle, sondern auch die Würdigung besonderen Fair-Plays. Wir brauchen viel mehr Beispiele wo man sehr fair miteinander umgeht – Wir wissen ja: Es gibt sie! Doch kaum jemand berichtet davon!“

Foto: Hans-Joachim Goßen

Hans-Joachim Goßen

Kreis-Konflikt-Beauftragter (KKB)

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